Fragen und Antworten zum Wildtiermanagement

Leichte Sprache

Warum das Ganze?

Im Oktober 2018 entscheidet der National-Park-Rat über das Wildtier-Management.

Deshalb werden hier die wichtigsten Dinge zum Wildtier-Management erklärt.

Wildtier-Management - Was ist das?

Sie finden hier Informationen zum Umgang mit Wildtieren

im National-Park Schwarzwald.

Das schwierige Wort für den Umgang mit Wildtieren heißt:

Wildtier-Management.

Beim Wildtier-Management geht es um die großen Wildtiere.

Wildtiere sind

  • Rehe
  • Wildschweine
  • Und vor allem um die Hirsche

Wichtig beim Wildtier-Management ist aber auch das Sprechen mit den Menschen.

Menschen die Wald-Stücke in der Nähe vom National-Park haben, haben Angst vor den Hirschen.

Weil die Hirsche die Bäume im Wald kaputt machen können.

Die Menschen die Wald-Stücke in der Nähe vom National-Park haben, heißen Anrainer

Wildtier-Management im National-Park Schwarzwald heißt:

1. Die Wildtiere sollen Ruhe haben.

 

2. Aber der National-park will auch den Anrainern helfen.

Damit die Wildtiere nicht so viel Schaden im Wald-Stück von den Anrainern machen.

Deshalb soll:

Es soll Wald-Stücke im National-Park geben wo die Wildtiere nicht gejagt werden.

Da haben die Wildtiere Ruhe.

In Wald-Stücken in der Nähe von den Anrainern soll gejagt werden.

Damit nicht so viele Wildtiere zu den Anrainern gehen.

 

3. Die Wild-Tiere werden beobachtet.

Der National-Park hat Leute, die die Wild-Tiere beobachten.

So lernt man mehr über ihr Verhalten.

Das kann interessant für alle Menschen sein.

Management im National-Park? Ist das nicht ein Widerspruch?

In National-Parks sollen die Wildtiere eigentlich Ruhe haben.

Warum müssen die Wildtiere im National-Park Schwarzwald gejagt werden?

 

Der National-Park Schwarzwald grenzt an Wald-Stücke von Anrainern.

Die Wald-Stücke müssen vor den Wildtieren geschützt werden.

Die Wildtiere schaden sonst den Anrainern.

 

Der National-Park Schwarzwald ist ein besonderer National-Park:

Ein Entwicklungs-National-Park.

Das bedeutet:

Die Wildtiere werden Schritt für Schritt mehr in Ruhe gelassen.

Der National-Park Schwarzwald will:

Alle Pflanzen und Tiere sollen sich natürlich entwickeln.

Das Wort dafür heißt Prozess-schutz.

Auch der Hirsch soll machen dürfen was er will.

Deshalb soll es fast 1 Drittel von der ganzen Fläche im National-Park geben wo die Hirsche in Ruhe leben können.

Dort wird dann nicht gejagt.

Das passiert aber erst ab 2020

Der Rothirsch

Rothirsche sind die größten Wildtiere in Baden-Württemberg.

Sie können großen Schaden in Wäldern und auf Felden anrichten.

Die Anrainer wollen mit Ihrem Wald-Stück Geld verdienen.

Sie verkaufen die Bäume.

Wenn die Bäume kaputt sind

bekommen die Anrainer weniger Geld für die Bäume.

Deshalb ist der Hirsch ein Schädling für die Anrainer.

 

Im National-Park ist der Hirsch kein Schädling.

Weil der National-Park Prozess-schutz macht.

Im National-Park darf der Hirsch leben.

Das kann dann sogar gut für die Natur sein.

 

Beispiele:

Die Rothirsche ziehen die Rinde von den Bäumen ab.

Dann können Spechte dort leichter Höhlen bauen.

Die Rothirsche suhlen sich im feuchten Boden.

Dann können Libellen dort Eier legen.

Die Rothirsche fressen junge Bäume.

Dann gibt es Platz für Pflanzen und Tiere, die Licht brauchen.

Die Rothirsche verändern die Natur im National-Park.

Die Wildtier-Manager möchten diese Veränderungen erforschen.

Wildtiere sehen

Die Menschen wollen im National-Park Tiere sehen.

Die Wildtiere haben Angst vor den Menschen.

Wildtiere kann man nur sehen, wenn sie keine Angst haben müssen.

Das passiert vielleicht wenn die Menschen sich an Regeln halten.

Es kann sehr lange dauern bis die Wildtiere keine Angst mehr haben.

 

Das sind die Regeln:

1. Die Menschen müssen auf den Wegen bleiben.

Damit die Wildtiere wissen, wo die Menschen gehen.

Und wo nicht.

Dann haben die Wildtiere keine Angst mehr vor den Menschen.

Weil sie wissen dass die Menschen nicht zu nahe kommen.

 

2. Wildtiere wollen Abstand zu den Menschen.

Deshalb baut der National-Park Beobachtungs-Stellen.

Damit man trotzdem Wildtiere sehen kann,

vielleicht sogar am Tag.

 

3. Wildtiere haben Angst vor den Menschen.

Weil die Menschen die Wildtiere jagen.

Wenn die Menschen die Wildtiere nicht mehr jagen,

dann haben die Wildtiere nach einiger Zeit keine Angst mehr.

Die Wildtiere flüchten nicht mehr so schnell.

Sie lassen die Menschen näher an sich heran.

Man kann die Wildtiere dann besser beobachten.

Ausblick

Die Wildtier-Forscher wollen vor allem wissen:

Was passiert im National-Park,

wenn die Menschen Wild-Tiere und Pflanzen in Ruhe lassen?

Sie wollen die Wild-Tiere lange beobachten.

Und sie wollen auch die Entwicklung von den Pflanzen beobachten.

Nach einer längeren Zeit erfahren die Forscher so Neues.

Über das Zusammen-Leben von Tieren und Pflanzen im National-Park.

Das neue Wissen brauchen wir:

So können die nächsten Schritte im National-Park geplant werden.

Den Tieren und Pflanzen im National-Park geht es gut.

Und die Anrainer sind zufrieden.

Sie haben noch Fragen?

Sie konnten Fragen zum Wildtier-Management stellen.

Vom 25. Juni bis zum 15. Juli.

Hier sehen Sie die Fragen zum Wildtier-Management: