Fragen und Antworten zum Wildtiermanagement

Informationen zum Modul Wildtiermanagement

Auf diesen Seiten finden Sie viele Informationen zum Thema Wildtiermanagement im Nationalpark Schwarzwald – das ein Kapitel im großen Nationalparkplan ausmacht. Schön, dass Sie sich für dieses spannende Thema interessieren.

Wildtiermanagement – was heißt das eigentlich?

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Im Wildtiermanagement geht es darum, die Ansprüche der Wildtiere an ihren Lebensraum mit den Ansprüchen der unterschiedlichen menschlichen Nutzergruppen in Einklang zu bringen. Das Wildtiermanagement beinhaltet drei Aspekte: die Regulation der Wildbestände durch Jagd, die wissenschaftliche Beobachtung und Dokumentation von Wildtieren und die Planung, durch die die Wildtiere mit den Menschen in Einklang gebracht werden können.

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Der Rothirsch in Baden-Württemberg

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Der Rothirsch ist das größte freilebende Säugetier in Baden-Württemberg. Im Nationalpark Schwarzwald ist er der wichtigste Großsäuger. Er ist eine faszinierende Tierart. Rothirsche können allerdings auch beträchtliche Schäden in der Land- und Forstwirtschaft anrichten. Deshalb ist das Vorkommen dieses Wildtieres nur noch in den sogenannten Rotwildgebieten gestattet. In Baden-Württemberg gibt es fünf Rotwildgebiete. Der Nationalpark Schwarzwald liegt mitten im Rotwildgebiet Nordschwarzwald.

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Prozessschutz – das Prinzip „Natur Natur sein lassen“

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Wichtigstes Grundprinzip in einem Nationalpark ist „Natur Natur sein lassen“. Dies bedeutet, dass der Mensch nicht lenkend oder gestaltend in das Naturgeschehen eingreift. Es wird kein bestimmter Zustand oder ein bestimmtes, vom Menschen gewünschtes Bild eines Lebensraumes angestrebt, sondern der Lebensraum soll sich ausschließlich so entwickeln, wie die Natur dies vorgibt, unabhängig davon, ob es dem Menschen gefällt oder nicht.

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Wie geht es weiter? Konkrete erste Schritte.

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Der Nationalpark Schwarzwald ist bis zum Jahr 2044 ein sogenannter Entwicklungsnationalpark. Er hat beginnend mit seiner Gründung 30 Jahre Zeit, sich der Vision „Natur Natur sein lassen“ Schritt für Schritt anzunähern. Auf einer möglichst großen Fläche des Nationalparks soll das Prinzip „Natur Natur sein lassen“ für alle Tiere gelten – aber eben stets unter Beachtung der Anliegen der angrenzenden Waldbesitzer. In einem ersten Schritt bis zum Jahr 2020 wird auf ca. 30% der Nationalparkfläche die Jagd eingestellt.

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Beteiligung im Nationalpark Schwarzwald

Bild: Exkursion von Hans-Peter Hegmann

Beteiligung ist uns ein zentrales Anliegen. Es ist sogar im Nationalparkgesetz vorgeschrieben (§6 NLPG). Uns ist es dabei wichtig, über die Entwicklungen im Nationalpark und unsere Arbeit zu informieren und Ihre Ideen, Anregungen und wichtigen Aspekte aufzunehmen. In diesem Sinne wird auch der Nationalparkplan unter Ihrer Beteiligung gestaltet und transparent entwickelt.

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